Presse

Donnerstag 30. März bis Sonntag 2. April 2017 im OFF-Theater 
mögliche Zusatzvorstellung Mo., 3.April!

Copyright_MichaelaKrauss Boneau

ROMEO und JULIA von William Shakespeare

Premiere am 30.3. 2017, Beginn 19:30 Uhr
Vorstellungen am 31.3., 1.4., 2.4. 2017
mögliche Zusatzvorstellung am 3.4. 2017
jeweils um 19:30 Uhr

im OFF-THEATER
Open Box, Kirchengase 41, 1070 Wien

Es spielt die Abschlussklasse 2017:
Paul Graf, Shirina Gramayeh, Xenia Hawlé, Valerie Huber, Max Kolodej,  Sebastian Malfèr, Jakob Oberschlick, Veronika Petrovic, Henrietta Rauth, Johannes Sautner, Valentina Schatzer, Lena Taferner, Nikolaas von Schrader

Regie: Andreas Simma
Körperarbeit: Kari Rakkola
Choreographie: Adriana Salles
Regie- und Produktionsassistenz: Xenia Hawlé

Kartenreservierung im Sekretariat der Schasupielschule Krauss
Mo-Fr, 9 - 13 Uhr unter 01-5124324 oder per E-Mail
Kartenpreise: VP 18,- / erm. 10,-
Ermäßigung für Schüler, Studenten, Kollegen (Ausweis mitbringen)

„Wer kennt nicht die tragische Geschichte von Romeo und Julia! Die ewige Liebe, von der wir alle träumen, scheint nur möglich durch den frühen Tod der Liebenden. Und nur ihr Tod stiftet endlich Frieden zwischen den Familien ihrer Eltern. 
Bei William Shakespeare verlieren die lustigsten, schönsten, stolzesten und romantischsten Leute von Verona ihr junges Leben. Eine ganze Generation, auf die wir unsere Hoffnungen setzen, wird aufgrund des Konfliktes ihrer « Alten » niedergemetzelt. Wie jetzt, wo Scharen von jungen Menschen von ihren Familien über die Meere geschickt werden und diese « Investition » in die Zukunft eines Clans, mit ihrem Leben bezahlen; wo junge Mädchen sich nach wie vor nicht aussuchen können, mit wem sie ihr Leben verbringen, oder Nachwuchs zeugen.
An der Arbeit mit den Schülern der Schauspielschule Krauss interessiert mich die Idee der Truppe. Eine Gruppe von Freunden, die eine Geschichte erzählen. Gemeinsam. Ihre jugendliche Kraft und Imagination FÜR eine Sache. Weg von den unerbittlichen Gesetzen des « Metiers », wo es heißt, jeder gegen jeden. Zumindest für die Zeit einer Aufführung, gelöst von der Willkür des Alltages, eintauchen können in die reiche, bezaubernde, unbegreifliche Welt der Phantasie, die alle Menschen verbindet. 
Verspielt, lustvoll und facettenreich erzählen die werdenden Künstler der Schauspielschule Krauss sprichwörtlich mit vollem Einsatz die wohl berühmteste und traurigste Liebesgeschichte der Welt. 
Es darf gelacht werden. Das Weinen kommt danach.“  Andreas Simma

 
Regisseur Andreas Simma ist ein österreichischer Schauspieler, Clown, Regisseur und Lehrer.
Er arbeitete 12 Jahre für das  Théâtre du Soleil unter der Direktion von Ariane Mnouchkine. Beinflußt durch ihre präzise Arbeit, die Genauigkeit der Bilder mit einer starken politischen Aussage, ist er ständig auf der Suche nach Schönheit, der genauen Interaktion von Bewegung, Musik und Sprache, um Geschichten mit starken Bildern voller Emotionen zu erzählen. Nach dem Abschied vom Théâtre du Soleil gründete er seine eigene Compagnie Tà Pánta Rheî  und ist in vielen Ländern als Lehrer Schauspieler und Regisseur beschäftigt. 

 

Mo., 27.6. 16
15:45 Philip Bialkowski, Der Kuss der Spinnenfrau von Manuel Puig - Tania Golden
16:45 Sandra Riedl, Die ehrbare Dirne von Jean- Paul Sartre - Michael Balaun
17:45 Nora Pider, Me talking to Myself in the Future von Marie Brassard - Tania Golden
18:30 Lisa Furtner,  Sappho von Grillparzer - Margot Vuga
19:30 Notenkonferenz

Di., 28.6. 16
16:00 Jeanne Jirges, Titus von Jan Sobrie - Margot Vuga
17:00 Lisa Nemec, Jan Liefhold, Helmut Frauenlob, Waisen von Dennis Kelly - Birgit Linauer
18:30 Johannes- David Schwarzmann, 20. November von Lars Noren - Margot Vuga
19:30 Notenkonferenz

Mi., 29.6.16
16:15 Iris Peternell und Julia Sailer, Trüffelschweine von Kristo Sagor - Margot Vuga
17:45 Melanie Couzyn, Maria Magdalena von Hebbel - Michael Balaun
18:30 Magdalena Ableidinger, Fräulein Julie von Strindberg - Michael Balaun
19:30 Notenkonferenz

schriftliche Arbeiten zum Diplom

Die Abschlussklasse 2016 lädt zur Präsentation diverser Monologe und Szenen ein.
 
Mi., 4. Mai 2016, Beginn: 15:30 Uhr, Dauer: 90 Minuten
im Bühnensaal der Schauspielschule Krauss
Szenenablauf als PDF
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Mit Magdalena Ableidinger, Philip Bialkowski, 
Melanie Couyzn, Helmut Frauenlob, Lisa Furtner,
Jeanne Jirges, Jan Liefhold, Lisa Nemec,
Iris Peternell, Nora Pider, Sandra Riedl, 
Julia Sailer und Johannes-David Schwarzmann

Leitung: Reinhardt Winter
VORSPRECHROLLEN

Magdalena Ableidinger
Die jüdische Frau / Furcht und Elend des 3. Reiches / B. Brecht
Kein Denkmal für Gudrun Ensslin / Christine Brückner

Philip Bialkowski
Lanzelot Gobbo / Der Kaufmann von Venedig / William Shakespeare
Der Wächter / Antigone / Sophokles

Melanie Couyzn
Klara / Maria Magdalena / Friedrich Hebbel
Das Mädchen / Hysterikon / Ingrid Lausund

Helmut Frauenlob
Prinz / Prinz Friedrich von Homburg / Heinrich von Kleist 
Smirnow / Der Bär / Anton Tschechow

Lisa Furtner
Popowa / Der Bär / Anton Tschechow
Savda / Verbrennungen / Wajdi Mouawad

Jeanne Jirges
4.48 Psychose / Sarah Kane
Rose / Tagträumer / Mastrosimone

Jan Liefhold
Franz Moor / Die Räuber / Friedrich von Schiller
Mervyn / Eine Enthandung in Spokane / Martin McDonagh

Lisa Nemec
Salome Pockerl / Talisman / Johann Nestroy
Elektra / Elektra / Hugo von Hofmannsthal

Iris Peternell
Franziska / Fuhrmann Henschel /Gerhart Hauptmann
Popo Martin / Fette Männer im Rock / Nicky Silver

Nora Pider
Esstisch / Ingrid Lausund
Andromache / Die Troerinnen / Euripides

Sandra Riedl
Agafia / Die Heirat / Nikolaj Gogol
Sabine / Push Up 1-3 / Roland Schimmelpfennig

Julia Sailer
Wendla Tausch / Kleine Zweifel / Theresia Walser
Klara / Maria Magdalena / Friedrich Hebbel

Johannes-David Schwarzmann
Iphigenie in Orem / Neil LaBute
Ruprecht / Der zerbrochene Krug / Heinrich von Kleist

am 26., 27., 28. April 2016Endstation Unbekannt
Beginn am 26. 4. und 27. 4. um 19:00 Uhr, am 28.4. um 19:30 Uhr

Ein Musikdramatischer Abend des 2.Jahrgangs

Regie: Tania Golden
Musikalische Leitung: Belush Korenyi
Stückentwicklung, Bühne, Kostüme: Ensemble

Mit Lieder von Kreisler bis Falco

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Platzreservierung im Sekretariat erbeten, 
von Mo - Fr, 9 - 13 Uhr unter Tel. +43-1-512 43 24 
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Di., 19. 4. 2016,  Sa., 23. 4. 2016 und Fr., 29. 4. 2016
Zusatzvorstellungen am Fr., 20., Sa., 21. und So., 22. 5. 2016
Beginn: 20 UhrPlakat920_Zusatztermine.gif

öffentlicher Arbeitseinblick des Dramatikprojektes 2.2a unter der Leitung von Michael Balaun

Szenen aus "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht 

mit Xenia Hawle, Valerie Huber, Max Kolodej, Sebastian Malfèr, Matti Melchinger, Lena Taferner, Valentina Schatzer und Johannes Sautner

Eintritt frei

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Platzreservierung erbeten im Sekretariat
von Mo - Fr, 9 - 13 Uhr unter Tel. +43-1-512 43 24
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

13. 4. 2016, um 18:30 Uhr
öffentlicher Arbeitseinblick des Sprechprojektes 2. Jg. unter der Leitung von Eva Maria Neubauer

1. J. W. von Goethe: Eins und Alles.  Chor 
2. Arno Holz: In einem Garten.  Nikolaas von Schrader
3. Hermann Hesse: Glück. Valerie Huber
4. F. Wedekind: Ilse. Xenia Hawle
5. Gottfried Benn: Kleine Aster. Lena Taferner
6. Charles Bukowski: Unsere seltsame Haltung.  Max Kolodej
7. R. M. Rilke: Ich fürchte mich so . Veronka Petrovic
8. R.M.Rilke: Du hast so große Augen. Jakob Oberschlick
9. Edgar A. Poe: Geister der Toten. Sebastian v. Malfer, Shirina Granmayeh
10. Heinrich Heine: Fragen. Johannes Sautner, Valerie Huber
11. Matti Melchinger: Samt und Seide. Matti Melchinger
12. R. M. Rilke: Sonette an Orfeus. Valentina Schatzer
13. R.  Budinger: Drüben im Paradies. Henrietta Rauth, Veronika Petrovic 
14. Georg Heym: Hölle 1. Xenia Hawle, Lena Taferner
15. R. M. Rilke: Duineser Elegie 1. Johannes Sautner
16. H. Heine: Ich hab im Traum geweinet. Henrietta Rauth
17. Hansjürgen Katzer: Verwunschener Engel. Paul Graf
18. Thomas Brasch: Am 12. Tag. Jakob Oberschlick
19. G. Pfarrius: Die auf den Strand getriebene Leiche. Nikolaas von Schrader 
20. R. M Rilke: Duineser Elegie 1. Valentina Schatzer
21. H. Heine: Unterwelt. Sebastian v. Malfer
22. J. W. v. Goethe: Prometheus. Shirina Granmayeh
23. H. Heine: Wartet nur. Paul Graf, Matti Melchinger
24.  Hermann Hesse: Stufen. Chor

Eintritt frei

Platzreservierung erbeten von Mo - Fr, 9 - 13 Uhr im Sekretariat unter Tel. +43-1-512 43 24 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Di., 19. 4. 2016 um 18:30 Uhr,  Mi., 20.4. 2016 und Fr., 6.5. 2016 jeweils um 19 Uhr
!! Zusatzvorstellungen am Do., 9. und Fr., 10. Juni 2016 jeweils um 20 Uhr !!

öffentlicher Arbeitseinblick des Dramatikprojektes 2.2b unter der Leitung von Margot Vuga

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Szenen aus “Der Menschenfeind" von Molière 

1. Szene: Alceste - Jakob Oberschlick
                Philinte - Paul Graf
2. Szene: Alceste - Nikolaas von Schrader
                Célimène - Veronika Petrovic
3. Szene: Célimène - Shirina Granmayeh
4. Szene: Alceste - Nikolaas von Schrader
                Arsinoè - Henrietta Rauth
5. Szene: Philinte - Paul Graf
                Éliante - Shirina Granmayeh 
6. Szene: Alceste - Jakob Oberschlick 
                Célimène - Veronika Petrovic 

Eintritt frei

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Platzreservierung im Sekretariat erbeten,
von Mo - Fr, 9 - 13 Uhr unter Tel. +43-1-512 43 24
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mittwoch 16. bis Sonntag 20. März 2016, 19.30h im Theater SPIELRAUM

YERMAsBLUTHOCHZEIT

Ein Abend mit Federico Garcia Lorcas Stücken YERMA, BLUTHOCHZEIT und BERNARDA ALBAS HAUS, die von Nikolaus Büchel collagiert und mit zeitgenössischen Texten konfrontiert werden.

Flyer beidseitig

Es spielt die Abschlussklasse 2016 (3. Jahrgang):
Magdalena Ableidinger, Philip Bialkowski, Melanie Couzyn, Helmut Frauenlob, Lisa Furtner, Jeanne Jirges, Jan Liefhold, Lisa Nemec, Iris Peternell, Nora Pider, Sandra Riedl, Julia Sailer, Johannes-David Schwarzmann

Regie und Bühne: Nikolaus Büchel
Bühnenbild: unter Verwendung dreier „Spanischer Bilder“ von Hubert Berchtold
Körperarbeit: Kari Rakkola
Sprecharbeit: Lisa Leeb
Kostüme: Jan Liefhold & Ensemble
Regie- und Produktionsassistenz: Niklas Winter

am Mi., 16. März,  Do., 17. März, Fr., 18. März, Sa., 19. März , 19:30 Uhr - Zusatzvorstellung am So., 20.März!!!
im Theater SPIELRAUM, Kaiserstraße 46, 1070 Wien Lageplan

Karten 
Einheitspreis € 18,00 / erm: € 16,00 (Senioren), € 12,00 (Studenten), € 10,00 (Schüler) - freie Platzwahl
Kartenreservierung erbeten im Sekretariat der Schauspielschule Krauss, Mo - Fr, 9-13 Uhr, Telefon 01 512 43 24 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Reservierte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkassa abgeholt werden!

Wegen des großen Andrangs haben wir eine Zusatzvorstellung für Sonntag, 20.3. um 19:30 Uhr angesetzt! 
Für die Premiere am 16.3. können wir leider keine Reservierungen mehr entgegennehmen! Jedoch werden für "ausreservierte" Vorstellungen Wartelisten erstellt, da es vorkommt, dass reservierte Karten nicht abgeholt werden.
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YERMAsBLUTHOCHZEIT

ENSEMBLE

Wenn man – an welcher Schauspielschule auch immer – angefragt wird, eine sogenannte Abschlussinszenierung eines Jahrgangs zu übernehmen, trifft man auf eine ganz besondere Konstellation: Man kennt das Ensemble überhaupt nicht – es ist ja sozusagen noch nicht „auf dem Markt“. Die einzelnen Mitglieder haben nicht freiwillig zueinander gefunden, dennoch sind sie über fast drei Jahre „zusammengewachsen“, manchmal fast wie ein Mycel, mit zahlreichen Schein-Hierarchien, Verkrustungen, privaten Querverbindungen. Aber plötzlich geht es gar nicht mehr um Pädagogik („Du solltest Dich dringend mal mit Gretchen, Kerkerszene beschäftigen…“), sondern um die gemeinsame Erstellung des „Kunstwerks“ Theater. Um die Erarbeitung einer Vorstellung (im doppelten Sinn des Wortes). Um die Entdeckung der Heterogenität. Und dann wieder des Kollektivs. Das kann anstrengend werden, aber auch sehr beglückend. Frei nach Tabori: Zurück zu den Katakomben, raus aus den Kathedralen…

LORCA

Der poetische Autor, der politische Autor, der homosexuelle Autor… der sehr spanische Autor… Lorca kommt am deutschsprachigen Theater derzeit nur selten vor. Offenbar ist er zu widersprüchlich, zu facettenreich. Seine Themen sind meistens Frauenschicksale, Landbevölkerung auf hartem, steinigem Boden – ja genau, sowas galt früher mal als „politisch“. Seine Sprache ist karg – irgendetwas zwischen bäuerlichem Realismus und beckett’scher Absolutheit. Dann wieder überladene Lyrik, Blüten ohne Ende. 70 Jahre haben die Theaterleute auf neue Übersetzungen gewartet, auf das Erlöschen des Monopols von Enrique Beck. Im Nachhinein sieht man, dass dem doch nicht alles zu betulich, zu süßlich oder gar kitschig geraten ist. Da ist ein Rhythmus. Natürlich verziert, dennoch stark, vorantreibend. Alles steckt in diesen harten, kargen Sätzen – und im „Dazwischen“, in dem, was nicht gesagt, sondern geschwiegen wird.

PROJEKT

Und was hat das mit uns zu tun? (Außer dass zwei Drittel unseres Jahrgangs-Ensembles junge Frauen sind…) Wird Weiblichkeit wieder gewünscht?  Führungsstärke von Männern? Die Geburtenraten gehen leicht nach oben, aber lässt sich irgendeine junge Frau in Mitteleuropa über die Mutterrolle definieren? Wie ist das mit wirklich „starken“ Frauen – und Männern, die sich „verweigern“? Unsere Köpfe sind angefüllt mit Rollenbildern und Erfolgshunger, kommt da Erotik noch vor? Außer als obsessives Spiel? Wir konfrontieren Lorca mit Textsplittern von Nietzsche bis Jelinek, mit privaten Erfahrungen, Erzählungen. Wir befragen und schreiben ihn weiter. Wir erzählen gleich zwei Stücke und entwickeln doch auch ein weiteres. Und es erweist sich Erstaunliches: Gerade die heute Zwanzigjährigen träumen wieder von glücklichen Beziehungen. Vom Richtigen. Von Romantik. Von Zwillingen…

Nikolaus Büchel

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Hubert Berchtold, Vorarlberger, geboren 1922, gestorben 1983, studierte unter anderem bei Boeckl und Dobrowsky. Er entwickelte einen eigenen, sehr farbigen und expressiven Stil und wurde zu einem der stärksten Maler Westösterreichs im 20. Jahrhundert. Die letzten 15 Jahre seines Lebens verbrachte er jeweils ein halbes Jahr in Spanien, hauptsächlich in Ronda (Andalusien). Von den dort zahlreich entstandenen "Spanischen" Sujets haben uns seine Erben liebenswürdiger Weise vier Bilder zur Verwendung in Bühnenbild und Plakat überlassen.

Balaun

Mi 13. und Do 14. Jänner 2016
jeweils um 19:30 Uhr
"3 Schwestern" von Anton Tschechow unter der Leitung von Ludwig Kaschke und
"Was ihr wollt" von William Shakespeare unter der Leitung von Michael Balaun

Text, Layout, Design: Michael Balaun
"Seit dem Ende des Sommers 2015 haben die Studenten des dritten Ausbildungsjahrgangs an zwei Stücken der Weltliteratur ihr Können und ihre Kräfte erprobt und gesteigert. Das Ergebnis der Bemühung möchten wir einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Die SchauspielerInnen laden ein, in die Räume der Schauspielschule Krauss zu kommen und dort mit uns zuerst in eine Datscha in einer russischen Kleinstadt zu reisen. Dort lebt eine Familie; vier Geschwister, zwei davon haben Lebenspartner. Sie haben vor mehr als hundert Jahren den Kopf ihres Autors verlassen und seither erinnern sie sich an den Tod ihres Vaters vor einem Jahr, stecken immer von neuem die Claims zwischen einander neu ab und sehnen sich weg aus der Datscha; die ihnen am Ende übrigens gar nicht mehr richtig gehört.
Das zweite Stück, aus dem eine Reihe von Szenen gezeigt wird, setzt die Zeitreise noch einmal 300 Jahre weiter fort. Schauplatz ist nun ein kleines Herzogtum - ein Stadtstaat wohl nur - das man sich gut irgendwo an der Ostküste der Adria vorstellen kann. Es heißt auch Illyrien, aber das deutet eher auf "Illusion" hin, als auf einen historisch-geografisch festzumachenden Ort. Die Handlung des Stücks ist ein kunstvoll verworrenes Geflecht von Fäden. Wie das in einer Verwechslungskomödie ja unbedingt der Fall sein muss. Die handelnden Figuren haben am seltensten den Durchblick; das Publikum schon eher: Die Leute haben leicht lachen. Das zentrale Thema des Stücks ist die Paarungslust. Triebfeder dazu kann die Liebe sein, aber ebensogut die Geilheit oder auch die Aussicht auf eine gute Partie oder eine praktische Bettwärmerin. Resultat dieser Lust: diejenigen, die auf die Balz gehen (bzw. dabei scheitern), setzen oft ziemlich schräge Handlungen und geben groteske Figuren ab. Wer mag und nur ein bisschen was erlebt hat, wird sich wohl gespiegelt sehen. Eigentlich ist das ja traurig - na, dann viel Vergnügen!"
Michael Balaun
Wann: Mi 13. und Do 14. Jänner 2016; jeweils um 19:30
Wo: Schauspielschule Krauss, 1010 Wien, Weihburggasse 9 / 5. Stock (Lift)
Karten: Freier Eintritt, Zählkarten bitte telefonisch ab 11.1. oder ab sofort per E-Mail reservieren; Tel. ab 11.1.: 01 - 512 43 24 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Wir laden herzlich zum Balladenabend des 2. Jahrgangs
Am 25.11. um 19:30
Viele Tote, Liebe und einige Grausligkeiten werden geboten.
Außerdem eine exorbitant große Spendenbox, die gefüllt werden will. 
Kommt, wir tuns auch.

Donnerstag 26. bis Sonntag 29. März, 19:30 Uhr im Theater SPIELRAUM

WO EINE FAMILIE IST, DA GIBT ES KEINE UNGEKÜSSTEN MENSCHEN

VSFLYER

Texte von Werner Schwab
Zusammenstellung und Inszenierung Karin Koller

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Sprache Werner Schwabs und seine Figuren. Fragmente aus mehreren Schwabstücken ("Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos", "Die Präsidentinnen" und "Endlich tot keine Luft mehr") lösen sich aus ihren Stückzusammenhängen und setzen sich neu zusammen. Die Figuren kommen in Mehrfachbesetzungen vor. Sie sind keine Einzelfälle sondern Phänomene, die sich bei verschiedenen Darstellern verschieden manifestieren. Was sie eint ist das sprachliche Universum Werner Schwabs in dem sich jede Figur über einen Widerstand aus dem Unformulierbaren herausschält.

es spielt die Abschlussklasse 2015 (3. Jahrgang)
Meike Corneli, Klemens Dellacher, Clara Diemling, Simon Eloy, Gregor Kronthaler, Paula Kühn, Irina Mocnik, Samuel Pock, Florian Reichl, Tobias Reinthaller, Julian Sark, Dominic Singer, Lisa Tritscher, Sophie Wegleitner

am Do., 26. März, Fr., 27.März, Sa., 28. März und So., 29. März, 19:30 Uhr
im Theater SPIELRAUM, Kaiserstraße 46, 1070 Wien Lageplan

Karten 
Einheitspreis € 18,00 / erm: € 16,00 (Senioren), € 12,00 (Studenten), € 10,00 (Schüler) - freie Platzwahl
Kartenreservierung erbeten unter http://www.theaterspielraum.at/karten.html oder im Sekretariat der Schauspielschule Krauss, Mo - Fr, 9-13 Uhr, Telefon 01 512 43 24 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

CVs

Alma Seidler-Ring an Regina Fritsch verliehen

Die Burgschauspielerin Regina Fritsch wurde am 16.1.2015 mit dem Titel Kammerschauspielerin sowie mit dem Alma Seidler-Ring ausgezeichnet.

Die im November 2014 verstorbene Kammerschauspielerin Annemarie Düringer, Doyenne und Ehrenmitglied des Burgtheaters, hatte testamentarisch Regina Fritsch als die ihr nachfolgende Ringträgerin verfügt.

Regina Fritsch wurde 1964 in Hollabrunn, Niederösterreich, geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien wurde sie 1985 von Direktor Achim Benning ans Burgtheater engagiert, dem sie seither angehört.

APA

DIAGONALE 2014 - Georg Friedrich wird mit dem  großen Schauspielpreis ausgezeichnet

Georg Friedrich wurde mit dem Großen Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur ausgezeichnet.  Nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule Krauss gab er sein Filmdebüt in Niki Lists "Müllers Büro",  spielte u.a. größere und kleinere Rollen in Filmen von Michael Haneke, Barbara Albert, Ulrich Seidl und Michael Glawogger.  2004 wurde er in Berlin als "European Shooting Star" ausgezeichnet.
Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich u.a. Klaus Maria Brandauer, Senta Berger, Karl Markovics und Josef Hader.
13.02.2014 | 16:21 | (DiePresse.com)

Schauspielschule Krauss wird 60

Am 27. September 2008 feiert Wiens älteste private Schauspielschule ihr 60-jähriges Jubiläum mit einem ganztägigen bunten Programm.
Geboten werden spannende Einblicke in den Schulalltag mit Studierenden und Lehrenden, u.a. mit der Aufführung von "Reineke Fuchs" (Regie: Babett Arens), dem Sprechprojekt „Hysterikon", Fechtszenen, English Theatre, einer szenische Lesung, musikalischen Darbietungen und noch vielem mehr.

Termin: Sa, 27.09.2008, 11:00 - 23:00 Uhr in 1070 Wien, Theater Spielraum

Karten: pro Programmpunkt € 6,- / erm. € 4,-; günstige Kombikarte
Reservierung: 01 713 04 60-60, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm:
11:00-12:00 "Das Theater ist Zweiern" Literaturmatinée
12:30-13:30 "Komödie der Eitelkeiten"
14:00-15:30 "Hysterikon" Satire – Live Synchronisation
16:00-17:00 "Reineke Fuchs"
ab 18:00 Jubiläumsfest "Musikalische Unterhaltung in der Vorhölle" und "D'Leut wolln lach'n".

Unter den Gratulanten befanden sich u.a. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Bürgermeister der Stadt Wien Dr. Michael Häupl und die amtsführende Präsidentin des Stadtschulrats für Wien Dr. Susanne Brandsteidl.

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Presseankündigungen in Österreich und in den USA

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presse-boneau
International Press Representative Boneau/Bryan-Brown, Chris Boneau

Je näher man an seinen Traum herankommt, umso mehr wird der persönliche Lebensweg zum eigentlichen Lebensziel.

Paulo Coehlo