Herbert Kucera, der ihr als künstlerischer Leiter (1990 - 1995) und Lehrer bis zu seinem Tod zur Seite stand, half die Schule mit besten Ausbildungsmethoden zu führen. Auch in den darauf folgenden Jahren wurde der Lehrplan immer weiter angepasst und verändert und schließlich die Schule, die bisher zum größten Teil als Nachmittags- und Abendbetrieb geführt wurde, zu einer Ganztagsschule mit einem modernen und erweiterten Unterrichtsangebot umstrukturiert. 

1998 feierte die Schule ihr 50-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Gästen, ehemaligen Schülern, heutigen Größen in der Theater-Film- und Fernsehwelt

DieStandardTitelIn der Position der künstlerischen Leitung folgten Klaus Rohrmoser (1996-1998), der die klassische Ausbildung mit der Arbeit vor der Kamera erweiterte, Ludwig Kaschke (2000 - 2002), Nikolaus Kinsky (2004-2007), mit dessen Mitarbeit ein moderner Lehrplan entstand, der bis heute mit allen notwendigen Anpassungen erfolgreich angewendet wird und Reinhardt Winter (seit 2008).

Für Michaela Krauss-Boneau ist vor allem die Zusammenarbeit ihres Teams ausgesprochen wichtig. Ihre Lehrerinnen und Lehrer sind verantwortungsvolle Mitstreiter und für das hohe Niveau der Schule ausschlaggebend. Deren Professionalität und Erfahrung hilft den ständig wachsenden Anforderungen an den Beruf gerecht zu werden. Anfallende Entscheidungen werden mit dem gesamten Team sorgfältig behandelt, damit die Entwicklung der Schüler und Schülerinnen unter Berücksichtigung deren individuellen Persönlichkeit weiter traditionell im Mittelpunkt der Ausbildung stehen kann. Auf die intensive Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden wird besonders Wert gelegt, das zeigt sich bis heute durch den Kontakt mit vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern.

2008 beging die Schauspielschule ihr 60-jähriges Jubiläum

"„Ein Haus der Freude“ nannte mein Großvater Burgschauspieler Prof. Helmuth Krauss die von ihm gegründete und nach ihm benannte Schauspielschule. Heute ist sie nicht nur die älteste, sondern auch die einzige Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht in Österreich. Mein Wunsch war und ist es, diese mit Herz und Seele weiterzuführen, und ich bin stolz, heute bereits in der dritten Generation auf ihre erfolgreiche Geschichte zurückblicken zu können. Mein engagiertes Team und ich wollen junge Schauspielerinnen und Schauspieler in der Entwicklung ihrer individuellen (Bühnen-)Persönlichkeit unterstützen und ihnen den Raum geben, den sie zur Entfaltung ihrer Selbständigkeit, ihrer persönlichen Stärken und ihrer Wandelbarkeit brauchen. Unsere Ausbildung soll ihnen das Rüstzeug vermitteln, um den ständig neuen künstlerischen Herausforderungen begegnen zu können." (Michaela Krauss, Auszug aus der Festrede zum 60jährigen Jubiläum)

 

 

Man entdeckt keine neuen Kontinente ohne den Mut zu haben, die Küste aus den Augen zu verlieren. 

André Gide

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